Pressemeldung zur bgu-Fachtagung 2007:

Bretzfeld. Effizienter Gewässerschutz und technische Aspekte bei Abflussreglern in Kanalsystemen sind die zentralen Themen einer Fachtagung in Bretzfeld gewesen. Knapp 100 Experten von Ingenieurbüros, Kommunen und Ausrüstungsfirmen haben sich über neue Entwicklungen in der Abwasserbranche informiert. Ein Schwerpunkt war die unterschiedliche behördliche Auslegung der Kontrollmessungen von Abflussreglern in den Bundesländern. Den praktischen Teil bildeten Einblicke in die Fertigung sowie den Mess- und Prüfstand der Firma bgu-Umweltschutzanlagen.


Thomas Kraus (BGS Wasser) zeigte auf, in welchen Bundesländern nach welchen Kriterien Nachmessungen der eingebauten Drosseleinrichtungen durchgeführt werden. Dabei berichtete er von Erfahrungen, die mit unterschiedlichen Abflusssteuerungen und -regelungen gemacht worden sind. Für viele überraschend: Elektrisch gesteuerte Drosseln schneiden statistisch nicht besser ab als hochwertige mechanische Abflussregelungen. Wegen der geringen Störanfälligkeit der mechanischen Drosseln ergibt sich ein Kostenvorteil zugunsten der traditionellen Technik.


Mechanische Abflussregelung weniger störanfällig
Aus der Praxis berichtete bgu-Kundenberater Hermann Fuchs. Er erläuterte, wie sich über Jahrzehnte hinweg mechanische Drosseln bei der Abflussregelung bewähren. Wichtiger Bestandteil seines Fachvortrages war das Fortschreiten der Technik im Bereich der mechanischen Drosselung: Fernwirkmodule erhöhen Benutzerkomfort und Vernetzungsmöglichkeiten. So ist es kein Problem, eine Waagedrossel komplett per PDA zu steuern. Wolfgang Münz vertiefte dies mit einer praktischen Vorführung zum Thema "Kanalbewirtschaftung und Beckenmanagement", bei der gezeigt wurde, dass mechanische Drosseln ein Höchstmaß an Sicherheit bieten.


Uwe Pohl (ABB) sprach über Abflussermittlung anhand Teilfüllungs-Durchflussmessgeräten, während Jürgen Skowaisa (VEGA) die Einsatzmöglichkeiten von Ultraschall- und Radarsensoren skizzierte. Alois Rissling (ViDEC) blickte ins Betriebstagebuch einer Kläranlage, Kurt Siegler (ITT Flygt) referierte über Beckensteuerung mithilfe von Pumpen.


Feststoffrückhaltung dient dem Gewässerschutz

Gesetzliche Regelungen fordern stetig Planer und Betreiber von Regenbecken und Abwasseranlagen. Da die Regenentlastungen im Mischwasserkanalnetz noch Schwachstellen im Gewässerschutz sind, hat der EU etwa die europäische Norm zur Rückhaltung von Schwimm- und Schwebstoffen an Regenentlastungen und deren Zuführung zur Kläranlage eingeführt. Wie Alexander Elsner (bgu) erklärte, kann ein wirkungsvoller Vorfluterschutz - der auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist - durch eine "bgu-RÜ-Feinsiebrechenanlage" geschaffen werden. Sie eignet sich für alle Regenentlastungen mit festen Schwellen und beweglichen Stauklappen, Klärüberläufe oder Hochwasserentlastungen.


Information zu bgu-Umweltschutzanlagen GmbH
Die bgu-Umweltschutzanlagen GmbH ist führender Komplettausrüster für Regenbecken. Die Firma hat ihren Sitz in Bretzfeld bei Heilbronn. Vertriebsschwerpunkte sind Europa sowie die USA und Kanada. Mit einer eigenen Entwicklungsabteilung bietet das Unternehmen stets aktuelle Lösungen für Regenbecken und Abwasseranlagen an. Daraus ergibt sich auch die enge Kooperation mit Kommunen und Ingenieurbüros bei der Planung von Anlagen. Da Montage und Wartung durch die bgu-Umweltschutzanlagen GmbH erfolgen, ist ein durchgehender hoher Qualitätsstandard gegeben. Die Betriebsgröße beträgt 50 Mitarbeiter. Firmengründung war 1979.

 

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