Wasserrad

WAK-Turbine

Nahezu alle Kläranlagen haben Kanäle mit Gefälle und Abstürzen, welche das Potential bieten zur Energiegewinnung. mehr >

 

 

 

 

 

 

  • Geschiebeschacht

› sicherer Rückhalt von Geschiebe im Kanal

› einstellbare Belüftungsintervalle

› bestmögliche Trennung von Geschiebe und Organik

› praxiserprobte Geschiebefüllstandsmessung

› Anbindung an ein Fernwirksystem möglich

 

 

 

 

 

 

Einsatzbereich

Geschiebeschächte haben in Kanalsystemen die Aufgabe, mineralisches und inertes Material (Kies, Geröll etc.) zurückzuhalten.

Dieses Geschiebe verursacht teilweise erheblichen Verschleiß in Kanalrohren und Pumpen und führt zu unerwünschten Ablagerungen und Funktionsstörungen im gesamten Kanalsystem. Abgelagertes Geschiebe fördert wiederum die Ablagerung von organischem Material mit Geruchsbelästigungen und erhöhtem Unfallrisiko für das Betriebspersonal.

Hinzu kommt eine verstärkte Schmutzfracht bei Regenereignissen.

Durch Geschiebe auftretende Betriebsprobleme in Kanalsystemen, Regenbecken und Kläranlagen können mit Hilfe von belüfteten Geschiebeschächten beseitigt und Kosten eingespart werden.

Ihre Anordnung erfolgt sinnvollerweise im Zulaufbereich von Regenbecken, Hebeanlagen, Pump- oder Durchflussmessstellen.

 

  • Schrägklärer

› Verringerung der Gewässerbelastung

› effizienter Feststoffrückhalt

› integrierter Klarwasserabzug

› kompakter, modularer Aufbau der
  Lamellenpakete (erweiterbar)

› Trennschottsystem beim Klarwasserabzug
  Sedimantationsbereich zur Vermeidung
  von Querströmungen

› Einbau ohne Veränderung der bestehenden
  Bauwerke möglich

 

 

Einsatzbereich

 Schrägklärer werden bei der Feststofftrennung von Feststoff-Flüssigkeits-Gemischen durch Sedimentation in der Misch- und Regenwasserbehandlung eingesetzt.

Die Feststofftrennung erfolgt in schräg aufgestellten Lamellenpaketen. Diese Lamellenpakete vergrößern die effektive Sedimentationsfläche um ein mehr­faches zur eigentlichen Grundfläche des Beckens. Daraus resultierend wird die klärtechnische Wirkung von Sedimentationsanlagen sowie das spezifische Beckenvolumen erhöht und somit die Wirksamkeit verbessert. Aufgrund der großen Sedimentationsfläche kann bei Ausrüstung bestehender Anlagen die Ablaufgüte des Wassers erhöht bzw. bei Neubauten das Bauvolumen reduziert werden.

 

  • Lamellenklappe

› Optimierung der Auslauf-Gitter-Eigenschaften

› Sicht- und Geruchsschutz des Kanals

› Zugangssperre für Nagetiere

› Schutz von Schwimmstoff- und
  Geschiebeeinträgen

› flexibel anpass- und einbaubar

 

 

 

 

 

Einsatzbereich

Die Auslassöffnungen von Regenentlastungen sind oft unzureichend geschützt. Mit der Lamellenklappe kann diese Lücke im Kanalsystem wirkungsvoll geschlossen werden. Sie schützt Auslaufkanäle vor Schwimm- und Geschiebestoffen. Dient dem Geruchs- und Sichtschutz und verhindert den unbefugten Eintritt durch Mensch und Tier in den Entlastungskanal von Regenentlastungen.

 

Besondere Merkmale

  • Gewässerseitiges Verschlusselement

  • Schützt das Kanalsystem vor Eintrag von Schwimm- und Geschiebestoffen

  • Schützt die Umwelt vor Geruchsbelästigung

  • Verhindert den unbefugten Eintritt in das Kanalsystem durch Mensch und Tier (DWA-A 147)

  • Bietet einen Sichtschutz in den Abwasserkanal

  • Hydraulische Optimierung der Auslauf-Zugangssicherung

  • Verschluss durch mehrere, horizontal angeordnete, frei bewegliche Verschlusslamellen

  • Bei Trockenwetter sind die Verschlusslamellen geschlossen

  • Öffnung der Verschlusslamelle durch ausströmendes Wasser

  • Nur die im Wasserstrom des auslaufenden Wassers befindlichen Lamellen werden geöffnet, der restliche Querschnitt der Lamellenklappe bleibt geschlossen

  • Robuste, wartungsfreie Edelstahlkonstruktion

  • Flexibel- anpass und einbaubar

 

Funktionsbeschreibung

Die Lamellenklappe besteht aus einem Rahmen in dem mehrere leicht gebogene Verschlusslamellen horizontal beweglich und leicht überlappend eingebaut sind. Im Trockenwetterfall hängen die Verschlusslamellen nach unten und verschließen den Auslaufkanal einer Regenentlastung weitgehend. Es kann nur ein geringer Gasaustausch zwischen Abwasserkanal und Umwelt stattfinden. Ein Zugang in das Kanalsystem durch Mensch oder Tier ist nicht möglich. Im Entlastungsfall öffnen sich die Verschlusslamellen, die sich im Querschnitt des abfließenden Wassers befinden nach außen. Durch die strömungsgünstige Form der Lamellen wird eine Verzopfung durch mitgeführte Schwimm- und Geschiebestoffe weitgehend verhindert. Bei Rückstau vom Gewässer bleiben die Lamellen durch den höheren Wasserstand auf der Auslaufseite geschlossen. Der Wasserspiegelausgleich zwischen Auslaufkanal und Gewässer wird verzögert. Der Eintrag von Schwimm- und Geschiebestoffen in den Auslaufkanal wird verhindert. Die Lamellenklappen werden projektbezogen konstruiert und sind somit flexibel anpass- und einbaubar.

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