Drucken

 

› bis 800 l/s
› keine beweglichen Teile
› Einsatz v.a. für Regenwasser
› geringe Verstopfungsgefahr durch freien Querschnitt
› sohlsprungfreier Einsatz möglich
› Sonderform: bis 10.000 l/s

 

 

 

Einsatzbereich

Wirbel-Abflussbegrenzer sind je nach Typ für Misch- und Regenwasser verwendbar und werden entweder für nasse oder trockene Aufstellung eingesetzt. Sie werden überall dort verwendet, wo eine wartungsarme Begrenzung auf eine maximale Abflussmenge gewünscht oder gefordert wird. Sie sind zum Einsatz in Regenbecken, Staukanälen, bei Kläranlagen und in Kanalisationen, bei Straßen- und Parkplatzentwässerung sowie Abscheider- und Versickerungsanlagen geeignet. Die Abflussbegrenzer werden aus Edelstahl Werkstoff 1.4404 hergestellt. Bewegliche Teile sind nicht vorhanden. Nass aufgestellte Begrenzer benötigen keine hydraulische Höhe (sohlsprungfrei) und kein separates Schachtbauwerk. Der Einbau in bestehende Bauwerke ist leicht möglich. Die Abflussbegrenzer werden in verschiedenen Ausführungen und Größen angeboten. Sie haben ein breites Abflussmengenspektrum. Die Bemessung bzw. Auslegung erfolgt projektbezogen durch bgu. Sie werden als eine Einheit gefertigt und werden für Flansch-Verbindungen, zum Andübeln und mit Stutzen-Anschlüssen geliefert. Wirbel-Abflussbegrenzer sind kostengünstige Lösungen für Einsatzfälle, die Ihrer spezifischen Abflusskennlinie/ Trennschärfe entsprechen.

 

Besondere Merkmale

  • Für halbtrockene und nasse Aufstellung.
  • Keine beweglichen Teile, daher praktisch wartungsfrei.
  • Geringe Verstopfungsgefahr durch großen freien Durchgangsquerschnitt.
  • Abflussmengen nachträglich vor Ort durch einstellbare oder austauschbare Blenden verstellbar.
  • Sohlsprungfreier Einsatz möglich.
  • Für Nachrüstungen geeignet.
  • Schnelle, einfache bauseitige Montage möglich.

Funktionsbeschreibung

  • QH-Kennlinie

Der Wirbel-Abflussbegrenzer begrenzt bei steigender Einstauhöhe die Abflussmenge durch die im rotationssymmetrischen Zyklonteil erzeugte Wirbelströmung. Durch diese Wirbelströmung wird ein hoher Fließwiderstand erzeugt. Ein- und Auslauföffnungen können deutlich größer ausgeführt werden als bei festen Drosselblenden. Es ergibt sich dabei eine praktisch verstopfungsfreie Funktion. Fest- und andere Abfallstoffe passieren den Begrenzer ungehindert. Ablagerungen werden durch die hohen Tangentialgeschwindigkeiten ausgespült. Die Abflusscharakteristik wird durch die nachfolgenden Diagramme genauer erläutert. Bei steigender Einstauhöhe erzielt der Abflussbegrenzer zu Beginn eine ungebremste Abflusskurve entsprechend einer einfachen Drosselblende. Bei weiter steigender Einstauhöhe setzt im Begrenzer die zuvor beschriebene Wirbelströmung ein, die den Abfluss begrenzt. Der Einstau verläuft weiter entlang dieser gebremsten Kennlinie und ist durch den begrenzerspezifischen µ-Faktor definiert. Bei fallender Einstauhöhe löst sich die Wirbelströmung schließlich wieder auf und die Abflusskurve kehrt wieder zur ungebremsten Kennlinie zurück. Diese plötzliche Strömungszunahme bei fallender Einstauhöhe bzw. beim Ende des Entleerungsvorgangs wirkt sich positiv auf die Selbstreinigung im Speicher oder Zulaufkanal aus. In Bild 3 sind diese Eigenschaften zu einer dem Wirbel-Abflussbegrenzer spezifischen Kennlinie zusammengesetzt.

 

Einsatz

  • Wirbel-Abflussbegrenzer

bgu verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.