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  • Beispiel

› vielseitig einsetzbar
› horizontale Anströmung, dadurch verringerter Ansaugeffekt 
› kein vertikaler Spalt zwischen Tauchwand und Schwelle

 

Einsatzbereich

Die schwimmende Tauchwand kann, soweit es die baulichen Gegebenheiten zulassen, überall dort eingesetzt werden, wo grobe Schwimmstoffe vom Abfluss in den Vorfluter zurückgehalten werden sollen. Sie kommt dann in Betracht, wenn die Standard-Tauchwand die Anforderungen nicht erfüllt. Häufigste Einsatzbeispiele sind Regen- und Klärüberläufe mit festen Schwellen oder beweglichen Wehren mit RÜ-Stauklappen.

 

Besondere Merkmale

  • Drehbare, leichtgängige Lagerung bewirkt sensibles, kontinuierliches Anpassen der schwimmenden Tauchwand an sich ändernde Wasserspiegel.
  • Lagerung ist oberhalb des Wasserspiegels an Wand oder an Decke.
  • Spezieller Rückhalteeffekt in der ersten Füllphase mit dem stärksten Schwimmstoffanfall durch direkt an der Schwelle anliegende Tauchwand.
  • Höherer Wirkungs-/Rückhaltegrad als bei der fest installierten Standard-Tauchwand durch schwimmende Ausführung.
  • Linsenförmiger, leichtgängiger Schwimmkörper bei gleichzeitig hoher Eigensteifigkeit.
  • Mehrteilige Ausführung möglich.
  • Optional mit seitlichen Leitwänden.

Funktionsbeschreibung

Die schwimmende Tauchwand ist als schwimmfähiger, linsenförmiger Hohlkörper (Schwimmkörper) mit seitlichen Leitwänden ausgebildet. Über Hebelarme ist der Schwimmkörper mit am Bauwerk verankerten Drehlagern verbunden. Er ist so konzipiert, dass er etwa zur Hälfte eintaucht. Im Ruhezustand hängt die Tauchwand in ihrer tiefsten Stellung und liegt parallel an der Schwelle an. Bei ansteigendem Wasserspiegel im Regenfall bleibt die Tauchwand zunächst in Ruhestellung und sorgt dafür, dass die in dieser ersten Füllphase am stärksten auftretenden Schwimmstoffe aus dem unmittelbaren Überfallbereich vor der Schwelle ferngehalten werden. Die Schwimmstoffe sammeln sich vielmehr im Bereich hinter der Tauchwand. Wenn der Schwimmkörper mehr als zur Hälfte eintaucht, schwimmt er mit dem steigenden Wasserspiegel auf. Gleichzeitig bewegen sich die Schwimmstoffe mit dem Wasser automatisch ebenfalls nach oben. Durch diesen speziellen Rückhalteeffekt der Tauchwand können die Schwimmstoffe nicht in den unmittelbaren Abflussbereich zwischen der Tauchwand und dem Überfallbereich gelangen und werden über die Schmutzwasserschiene der Kläranlage zugeführt. Dieser spezielle Rückhalteeffekt in der Füllphase und die ständige automatische Anpassung an sich än-dernde Wasserspiegel gewährleisten jederzeit eine bestmögliche Rückhaltung von Schwimmstoffen.

Einsatz

  • BeispielBeispiel

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